Vom 3. bis zum 6. Mai 2018 fand der High Performance Raceboat Cup im KYC (Kansai Yacht Club) in Osaka, Japan, statt. Bo Maywald (BYC) war als einziger europäischer Teilnehmer dabei und gewann mit seinem Team SWING die begehrte japanische Trophäe in der Fast40+ Klasse. Schwierige Windbedingung zwischen fünf und 30 Knoten sorgten für Abwechslung und Zieleinläufe innerhalb von wenigen Sekunden. Die Fast40+ sind kompromisslose owner-driving high performance Boote und erfreuen sich weltweit steigender Beliebtheit. Die Klasse besteht aus vergleichbaren Booten die innerhalb einer „Box Rule“, ähnlich wie bei der TP52, gebaut werden und als Nachfolger der beliebten „Eintonner“ gelten. Das hochkarätige Teilnehmerfeld ist limitiert auf fünf Profisegler pro Boot und zieht weltweit zahlreiche namenhafte Segler in seinen Bann.

Neben dem Eigner K. Suzuki bestand das Siegerteam aus talentierten lokalen Dinghyseglern und Morgan Larson, USA (vierfacher America’s Cup Teilnehmer und Taktiker bei Alinghi), Marco Constant, RSA/USA (America’s Cup, Whitbread, Volvo Ocean Race), Mal Parker, AUS (TP52, Maxis), Kazuhiko Sofuku, JPN (America’s Cup, TP52, Maxis), Takumi Nakamura, JPN (North Sails) sowie Bo Maywald.

Bo Maywald erzählt: „Jedes Gramm und jede Sekunde zählte. Wir wussten, wir hatten gute Voraussetzungen, um die Serie zu gewinnen, doch fehlte uns gemeinsames Training sowie die Erfahrung auf lokalen Gewässern. Das Boot war gerade erst zwei Monate alt und wir mussten vier Tage von früh bis spät basteln bis wir das Gefühl hatten antreten zu können. Unsere Konkurrenz bestand aus den besten Seglern Japans und verfügte über viel Teamerfahrung auf ihren Booten, was uns stark unter Druck setzte und sich in der Dichte des Feldes widerspiegelte. Es war beeindruckend wie konzertiert und engagiert das Team auf dem Wasser und an Land arbeitete, um den Erfolg zu ermöglichen.“

 

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