Jakob Meggendorfer und Andreas Spranger bedanken sich:

Die WM in Australien ist jetzt seit einer Woche vorbei. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir bei der WM nicht das Ergebnis erzielt, das wir erreichen wollten. Damit konnten Erik Heil und Thomas Plößel die Olympiaausscheidung für sich entscheiden. Wir wünschen den beiden viel Erfolg und alles Gute für Tokio! Weiter unten findet ihr einen Bericht zur WM, aber zunächst einmal wollen wir ein kleines Fazit der letzten Jahre ziehen.

2016 haben wir Bronze bei der JoWM gewonnen, was für uns der erste internationale Erfolg und gleichzeitig der Einstieg in den Seniorenbereich im 49er war. 2017 erreichten wir dann bei der Heim-Europameisterschaft in Kiel Platz 7. 2018 wurden wir bei der EM 11te und gleichzeitig Junioren-Europameister. Anfang 2019 hätten wir dann mit dem vierten Platz in Miami fast unser erstes Weltcup-Podium erreicht. All diese Erfolge wären nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung unserer Sponsoren und Partner sowie unserem Verein, dem Bayerischen Yacht Club und vor allem auch der Deutschen Sporthilfe. Genauso wichtig war aber der Support durch unsere Familien, Freunde, Coach, Athletiktrainer, Physiotherapeuten, Trainingspartner und allen weiteren Leuten, die uns im Hintergrund unterstützt haben. Euch wollen wir Danke sagen für die letzten vier Jahre!

Für uns steht fest, dass unsere Zeit im 49er definitiv noch nicht vorbei ist. Unsere Road to Paris 2024 hat am Tag nach der WM in Australien begonnen und wir werden alles geben um in vier Jahren unsere beste Performance zu zeigen!

Wir freuen uns darauf mit euch zusammen die nächsten vier Jahre zu bestreiten und weitere Erfolge zu feiern!

Wir halten euch auf dem Laufenden,

Jakob & Andi

Die WM 2020 aus Sicht der Deutschen Meister 2019: Nochmals zum Nachlesen….

„Zu wenig Konstanz bei der WM

Die WM war wie immer auf sechs Tage geplant, drei Tage Qualifying und drei Tage Finals. Leider war direkt am ersten Tag zu viel Wind, sodass keine Rennen gesegelt werden konnten und sich die Qualifying Phase auf zwei Tage verkürzte. Am nächsten Tag starteten wir mit den Platzierungen 2, 20, 8 gut in die Regatta und wussten, dass wir am letzten Qualifying Tag nur drei solide Rennen fahren mussten um den Cut in die Goldfleet zu schaffen. Drei zehnte Plätze hätten zum Beispiel gereicht.
Leider mussten wir am dritten Tag direkt im ersten Rennen eine Strafdrehung drehen und beendeten das Rennen dadurch auf Platz 16. Danach folgte nochmal ein guter sechster Platz. Es kam also jetzt auf das letzte Qualifying Rennen an. Wir konnten den Start gewinnen, machten dann jedoch einen strategischen Fehler der uns teuer zu stehen kam. Wir erreichten die erste Luvtonne auf Platz 16 und schafften es auch nicht mehr noch genug Boote zu überholen. Am Ende wurden wir in dem Rennen 14te und rutschten um zwei Punkte an der Goldfleet vorbei.
Auch in der Finalserie musste nochmal ein Tag ausfallen, diesmal wegen zu wenig Wind. Wir schafften es immerhin am letzten Tag der Regatta nochmal in unseren Flow zu finden und die WM mit den Plätzen 3 und 1 zu beenden, womit wir ingesamt 29. wurden.

Das neuseeländische Team Peter Burling und Blair Tuke gewann ihren sechsten WM Titel in Folge und unsere deutschen Kollegen Erik Heil und Thomas Plößel konnten Bronze gewinnen. Glückwunsch an dieser Stelle!“

Ergebnisse WM 2020: https://49er.org/event/2020-world-championship/?event_id=19973#49erresults

Die nächsten Events:

  • 12. – 15. März MSC Trainings-Regatta Palma (Spanien)
  • 28. März – 04. April Princessa Sofia Regatta Palma (Spanien)
  • 11. – 17. Mai: EM 2020 in Riva (Italien)