Drachen-Teamracing in Vilamoura: Brennecke/Schümann/Borowski segeln auf Platz zwei

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Das Format muss man mögen und es verlangt Match-Race-Taktik: Jeweils zwei Teams à zwei Schiffe (vom Veranstalter Pedro Andrade -Europameister 2017 und Goldcup-Vize 2017-gestellte acht neue Petticrows) segeln gegeneinander, wobei jedoch das Teamboot nicht letzter werden darf, sonst bekommt das ganze Team 0 Punkte.

Es waren bekannte Segler am Start: Pieter Heerema (NED), Lars Henndiksen (DEN), George Leonchuk (UKR), Pedro Andrade (POR), Björn Hansen (SWE), Bernardo Freitas (POR), Martin Westerdahl (SWE), Hugo Stenbeck (SUI/SWE), Robert Stanjek (GER), Marcus Brennecke (GER-BYC), Jochen Schümann (GER-YCBG, BC) und Ingo Borkowski (GER-YCBG).

Das Ergebnis:

1. Gutta Johansson, John Magnusson & Bjorn Hansen (SWE), 18 Rennen  14 Siege; 2. Marcus Brennecke, Jochen Schümann & Ingo Borkowski (GER-BYC) , 18 Rennen, 13 Siege; 3. Pedro Andrade, Charlotte & Juliette Ten Wolde & Janka Holan (POR/NED), 18 Rennen, 12 Siege

Der Bericht von Marcus Brennecke:

„Auf Einladung von dem erfolgreichen Drachenprofi Pedro Andrade fand Anfang November in Vilamoura ein sehr gut besetzter Drachen Teamteaching Event mit 45 Wettfahrten statt. Aus Schweden die späteren Gewinner Team Gutta Johannsen mit dem erfolgreichen Matchmaking Profi Björn Hansen, der Weltranglistenerste und Goldcup Vize 2018 Pieter Heerema mit Lars Hendriksen und George Leonchuk, Team Stenbeck mit Goldcupsieger 2016 Bernardo Freitas und Martin Westerdahl sowie Starcrack Robert Stanjek, Veranstalter Pedro Andrade (Europameister 2017 und Goldcup Vize 2017), zwei UK Teams, ein Finnisches, ein Belgisches, ein Spanisches Team sowie mein Team mit Jochen Schümann und Ingo Borkowski. Teamteaching erfordert eine spezielle Taktik: jeweils zwei Teams segeln zwei andere Teams; Ziel ist es, dass ein Teammitglied nicht Letzter wird, d.h ein 1. und 4. Platz bedeutet 0 Punkte, das siegreiche Team erhält 1 Punkt. Wenn man also an 1. oder 2. Stelle liegt, der Teamkamerad aber letzter ist, muss man warten bzw. zurücksegeln und den Gegner auf dem 2. bzw. 3. Rang versuchen, auf den letzten Platz zu segeln. Ich kann Ihnen versichern – hochspannendes Segeln! 

 Das Segelrevier sowie die Organisation an Land und auf dem Wasser war unbeschreiblich gut: Flughafen-Fahrservice, Hotels/Apartments am Hafen, Segelrevier mit sicherem Wind direkt vor dem Hafen (viele Olympiateams trainieren dort), von Pedro gestellte Drachen (in Kürze acht neue V6 Petticrows), perfekte Wettfahrtleitung und Orga (Begleitboot, wo die pausierenden Teams sich stärken und zuschauen konnten, Ribs, die die Crews auf und von den Drachen brachten, Umpires etc.), Snacks und Drinks nach dem Segeln, Dinnerorga etc. 

 Wir führten vor dem letzten Tag dank der Matchrace Expertise von Jochen, allerdings schwächelten wir am letzten Tag so dass wir den Schweden knapp den Vortritt lassen mussten. 

 Ich kann nur jedem (Drachen-)Segler empfehlen, Pedro zu kontaktieren zwecks Charter/Teilnahme an einer oder mehrerer Winterseries oder Teamracing Events“. 

Text und Fotos zusammengestellt von Axel Fincke

 

 

 

By |7. November 2018|

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