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Gerade so gereicht hat der abflauende Südwestwind an diesem Sonntagvormittag im Mitte August, damit Wettfahrtleiter Christian Zerlin beim Elfi-Pokal im Bayerischen Yacht-Club eine dritte Wettfahrt in der Starnberger Bucht vollenden konnte. Drei statt vier Wettfahrten, kein Streicher und trotzdem allgemeine Zufriedenheit bei diesem Traditionspreis der H-Boot-Klasse bei der Preisverteilung bei großer Hitze und Flaute gegen 14:00 Uhr. 43 H-Boote, auch Gäste aus Düsseldorf und vom Bodensee, waren am Samstag bei der ersten Wettfahrt am Start. Ein perfekter Start bei leichtem aber stetigem Südost auf eine überlange Kreuz vor Possenhofen gab es zum Auftakt.. Danach die üblichen Up´s und Downs, Bahnkürzung und das Feld freute sich über Kicker Schäfer (BYC) mit Marcus Funke (MRSV) und Andi Plettner (BYC) die souverän siegten. Startübungen (fünf) gab´s bei der zweiten Wettfahrt, die diesen Regattatag beendete. Am Abend ein fröhliches Stelldichein auf der Terrasse des BYC. Allseits schon am Samstag gelobt: Organisation (Florian Lindner) und Wettfahrtleitung Christian Zerlin mit Crew.

Sieger beim Elfi-Pokal 2019 wurden Walter Pulz, Christian Pulz und Florian Mäge (alle Feldafinger Segelverein) mit den Plätzen 2, 5 und 3. Zweiter Kicker Schäfer mit seiner Crew, die die Plätze 1, 11 und 1 segelten. Den dritten Platz holten sich Dieter Henning, Hennig Bastian und Julius Neszvecsko (alle Münchnber Yacht-Club). Beste Crew aus dem BYC waren Thomas Stahl, Michael und Anna Dietzel auf dem 6. Platz (3/15/5).

Alle Ergebnisse manage2sail: https://manage2sail.com/de-DE/event/bf333ffb-90ba-4dab-8eea-4fc7fd4b01b3#!/results?classId=c5dda18a-8fe4-49df-9164-0dcf3b19022d

Text BYC; Fotos: Christopher Nordhoff

Münchner Merkur am 21. August (Autor Christian Heinrich):

H-Boot: Pulz gewinnt den Elfi-Pokal

Der Elfi-Pokal der H-Boote geht in diesem Jahr nach Feldafing. Walter und Christian Pulz sowie Florian Mäge machten bei der Traditionsregatta im Bayerischen Yacht-Club den Sieg nach drei Wettfahrten perfekt. Die Segelcrew profitierte davon, dass es keinen Streicher gab. Mit drei konstanten Ergebnissen (2/5/3) waren sie deutlich besser aufgestellt als die 42 Konkurrenten, die sich mindestens einen kleineren Ausrutscher leisteten. Ein sicherer Anwärter auf Platz eins wären Christian „Kicker“ Schäfer, Marcus Funke und Andi Plettner gewesen. Das Team, das unter der Flagge des Münchener Ruder- und Segelvereins antrat, entschied zwei Rennen für sich, leistete sich jedoch auch einen elften Platz, der die ansonsten makellose Bilanz trübte. Am Ende wurden Schäfer und Co. Zweite vor Dieter und Bastian Henning sowie Julius Neszvecsko. Die Mannschaft aus dem Münchner Yacht-Club musste im letzten Rennen ihre Ambitionen auf den Sieg begraben (6/2/9). Anders war die Sache bei Peter und Eike Ulrike Zauner sowie Timo von Schorlemer gelagert. Die deutsche Nummer eins des vergangenen Jahres langte gleich in der ersten Wettfahrt ziemlich daneben, bevor sie ihr Potenzial wieder voll ausschöpfte (14/6/2). Rang vier im Gesamtklassement bedeutete für die Seeshaupter jedoch einen versöhnlichen Abschluss. Klaus und Hans Greif sowie Werner Schönherr werden gegen ihren fünften Platz auch nichts einzuwenden gehabt haben. Die Feldafinger vermasselten den zweiten Lauf, präsentierten sich ansonsten aber äußerst stark (3/15/5). Der Bayerische Yacht-Club spielte bei seiner Heimregatta erwartungsgemäß keine tonangebende Rolle. Zwei Teams unter den Top Ten kamen einer ordentlichen Quote gleich. Thomas Stahl sowie die Soling-Spezialisten Michael und Anna Dietzel wurden Sechste (10/12/4), Wilfried Wittig, Alexander Weber und Maximilian Huemer Achte (8/7/13). Die Brüder Stefan (MYC), Michael und Andreas Ramstetter (beide BYC) landeten schließlich an zehnter Stelle (11/4/21).