Flaches Wasser und viel Wind sind der Traum eines jeden Mottenseglers…

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Letztes Wochenende fand die Wittensee-Regatta mit 22 Teilnehmern aus drei Nationen statt. Bei stabilen 20-22 Knoten konnten am Freitag, dem ersten Wettfahrttag, drei sportliche und faire Rennen ausgesegelt werden. Über die Nacht zum Samstag nahm der Wind weiter zu, sodass am Samstagvormittag nicht an Segeln zu denken war. Gegen Nachmittag ließen die Böen nach und es ging auf den rauen See. Kaum waren alle Motten auf dem Wasser, zog eine heftige Unwetterfront mit bis zu 33 Knoten über den See. Während die Einen mehr schlecht als recht versuchten, Richtung Hafen zu fliegen, nutzten die Mutigeren die Bedingungen, um das Maximale aus ihrem Motten herauszuholen. Fabian Gielen gelang es sogar, einen neuen deutschen wenn nicht gar weltweiten Speedrekord mit einer Geschwindigkeit von 34,4 Knoten aufzustellen.

Sonntag standen vier Wettfahrten bei 12-17 Knoten auf dem Plan. Ich hatte einen guten Tag erwischt. Durch die Umrüstung auf ein neues Großsegel sowie tiefere Frontwingbars flog sich das Boot deutlich besser. Zudem fühlte ich mich durch die vielen Regatten in letzter Zeit sehr sicher. Das führte dazu, dass ich in der zweiten Wettfahrt meinen ersten Tagessieg in meiner Moth-Karriere einfuhr. Im Gesamtergebnis landete ich auf Platz 6, womit ich mehr als zufrieden bin. Und die Teamleistung war perfekt: Mein Vater Carlo, der mir das Moth-Segeln erst ermöglicht hat, gewann die Regatta.

Ich bedanke mich bei meinen Unterstützern der Peter Frisch GmbH und dem Bayerischen Yacht Club.

Text: FM

Bild: wredemeier.de

 

Hier geht’s zu den Ergebnissen: https://wscw.de/pdf/Ergebnisse_Moth_2018.pdf
und Bildern: http://www.wredemeier.de/segelbilder/moth/2018/Wittensee/

By |16. August 2018|

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