Kieler Woche 2018: Wie segelte unser Team Runs for Olympics?

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In den olympischen Klassen waren BYC-Segler bei der Kieler Woche 2018 erfolgreich am Start. Das beste Ergebnis für das BYC-Team Runs for Olympics erzielte Philipp Autenrieth, der Vorschoter von Simon Diesch (WYC) in der 47oer-Klasse. Das Duo segelte auf Rang sechs. Mit einem Wettfahrtsieg waren Diesch/Autenrieth spektakulär gestartet. Tag für für Tag holten sie ein Spitzenergebnis, doch meist auch ein mittelprächtiges Resultat. So folgte etwa dem Auftaktsieg ein Frühstart. An den folgenden Tagen lagen Jubel und Ernüchterung nicht mehr so weit auseinander. In einem sehr stark besetzten Feld – 48 Mannschaften – lagen sie am Ende der Finalphase, vor dem Medal Race, auf Rang acht. Mit einem starken Lauf kamen sie in diesem Medal Race an vierter Stelle ins Ziel, verbesserten sich damit noch um zwei Plätze im Endergebnis auf Rang sechs. Sieger wurden die mehrfachen Medaillengewinner Mathew Belcher und Will Ryan aus Australien, die im Medal Race die bis dahin führenden, frisch gebackenen Europameister Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (Schweden) noch abfangen konnten und auf den zweiten Rang insgesamt verwiesen.

Simon und Philipp waren damit bestes deutsches Teams bei der 470er Herren. Die Deutschen Meister Malte Winkel/Matti Cipra (Schwerin) segelten auf Rang 13. Der Berliner Jasper Wagner (VSaW) und Julian Autenrieth (BYC), der bis vor zwei Jahren mit seinem Bruder Philipp in einem Boot segelte, erreichten gerade so die Gold-Fleet, konnten sich da nicht wirklich gegen die von Regatta zu Regatta geeilte Weltspitze durchsetzen, kamen aber auf einen beachtlichen 24. Rang.

Auf den ersten acht Plätzen der 470er-Herren waren acht verschiedene Nationen zu finden. Die Ostsee hatte die Segler diesmal mit echtem „Kieler-Woche-Wetter“ empfangen: kalt, nass und windig. Mehrere Fronten brachten auch den Zeitplan durcheinander. „Mehr Wind liegt uns mehr und ist einfach spaßiger, auch wenn wir im Winter mehr bei Schwachwind trainiert haben“, grinste Philipp Autenrieth. „Wir haben trotz guter Starts zu viel liegen lassen. Aber es ist ein guter Test für die Worlds in Aarhus, denn aus der Weltspitze fehlten nur ein, zwei Teams. Daher war es ein echtes Kräftemessen auf WM-Niveau“, ergänzte Steuermann Simon Diesch kritisch.

Im 49er war das BYC-Team Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger am Start. Sie segelten noch in die erste Hälfte der 86 Teams und kamen am Ende auf Rang 41.

Text: vg

By |26. Juni 2018|

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