Rückblick Laser: Im Hintertreffen

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In den Jahren von 1970 bis zur Jahrtausendwende segelten im BYC rund 80 Laser Standard.  Diese Zahl nahm leider bis 2016 laufend ab. Im BYC liegen jetzt nur noch etwa 20 Schiffe. Nur fünf werden aktiv gesegelt. Ich fühle mich manchmal als Alleinunterhalter in dieser auf der ganzen Welt so beliebten, in seiner Konstruktion einzigartigen olympischen Klasse. Beim Urlaser 1976 (den ich damals erstmals gewinnen konnte) segelten 134 Teilnehmer, in den letzten Jahren lagen die Meldungen beim Urlaser im BYC nur noch bei 20 bis 30 Teilnehmern.

Dazu gekommen ist neuerdings die Laser Radialklasse. Mit einem um 1,3 qm kleinerem Segel ist sie besonders für Jugendliche und Ältere mit entsprechend kleinerer Größe und Gewicht geeignet. Laser Radial ist die olympische Klasse für Damen. Neu dazu gekommen ist der Laser 4.7 mit 4,7 qm Segelfläche – geeignet für Opti-Umsteiger. Leider gibt es auch dafür im BYC kaum Interessenten.

Bei den Mittwochsregatten 2016 waren vier Teilnehmer im Laser Standard dabei: Vater und Sohn Geisweid, Carl Pawlows und ich.

Die vermutlichen Ursachen der Laserpleite im BYC: Das Angebot in vielen neuen Klassen gemeinschaftlich segeln zu können ist inzwischen enorm groß. Um nur einige zu nennen: Melges 24, Melges 20, J/70, H-Boot, Drachen,  L-95 Boot, 420er. Nicht zu vergessen das Segelbundesligaformat.

Trotzdem, der Laser sollte im BYC nicht ganz hintenanstehen.  Ich werde zu Beginn der Saison 2017 ein Gespräch mit den Sportwarten des BYC und der Jugendabteilung führen ob und wie wir mehr Aktivität in die Laserklasse bekommen. Vielleicht können wir das Problem mit einem engagierten Trainer lösen?

Hugo Kroth

By |16. Dezember 2016|

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