Philipp Autenrieth und Nick Beulke (beide BYC) gewinnen mit ihrem Team “Homanit” die Melges 32 Weltmeisterschaft in der Corinthian Division vor Valencia, Spanien. Fritz Homann, Steuermann und Eigner des Teams „Wilma“, wird mit seiner Profimannschaft gesamt Vierter. Ein toller Erfolg in der von Profiseglern dominierten Klasse.

Die ersten beiden Events diesen Jahres wurden auf Sardinien ausgetragen. Nach einem dritten Stop am Gardasee im Juli wurden noch zwei weitere Events in Spanien gesegelt. Als Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in Valencia wurden vor vier Wochen die Pre-Worlds in Barcelona veranstaltet. Wie in den letzten Jahren wird die Klasse nach wie vor von italienischen und spanischen Segelprofis dominiert. Die Melges 32 ist eine One Design Klasse mit Owner-Driver Rule.

Insgesamt gingen 15 Boote in Valencia an den Start. Es waren Steuerleute aus zehn verschiedenen Nationen vertreten.

Wie sich in Barcelona schon angekündigt hatte, sollte auch die Weltmeisterschaft kein Glück mit dem Wind haben.
So wurden ingsgesamt nur fünf Rennen an vier Tagen gesegelt. Alle Wettfahrten wurden bei Wind zwischen 5 und 10 Knoten bestritten.

Fritz Homann zeigte über die Regatta hinweg eine sehr konstante Leistung. Ein 8. Platz als Streicher war der niedrigste im ganzen Feld. An Bord vertraute er auf die taktischen Entscheidungen von Nicola Celon, mehrmaliger Weltmeister in verschiedenen Bootsklassen, unter anderem der Melges 24. Als Trimmer setzte er wieder einmal auf Stefano Rizzi (mehrfacher Americas Cup und Volvo Ocean Race Teilnehmer und Gewinner). Herzlichen Glückwunsch an den neuen Weltmeister Christian Schwörer vom Bodensee. Er konnte mit seiner internationalen Proficrew den Titel zum ersten Mal nach Deutschland bringen.

Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Sponsor, der dieses einzigartige Projekt für uns, als junge Segler, möglich macht.

Text und Bildbeschaffung: Nick Beulke