Erfolgreiche Tage für die 420er des Bayerischen Yacht-Club im Norden: Nach der ersten Qualifikationsregatta zur EM und WM in Schwerin ging es für den Nachwuchs direkt weiter zur Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft nach Strande. Dort segelten Elly Behnisch und Josephine Wach mit drei Laufsiegen auf den dritten Gesamtrang, wurden U17-Vizemeisterinnen und bestes weibliches Team. Auch die weiteren BYC-Teams überzeugten mit starken Ergebnissen.
Für die 420er-Flotte des Bayerischen Yacht-Club standen Ende September intensive Regattatage auf dem Programm. Den Auftakt bildete vom 26. bis 28. September die erste Qualifikationsregatta für die kommenden Europa- und Weltmeisterschaften im Rahmen des Schweriner Sparkassen Cups. Unmittelbar danach ging es weiter nach Strande, wo vom 29. September bis 3. Oktober die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft ausgetragen wurde.
Gelungener Auftakt in Schwerin
65 Teams gingen beim Schweriner Sparkassen Cup an den Start. Nachdem am ersten Tag aufgrund fehlenden Windes keine Wettfahrten möglich waren, wurde das Programm anschließend umso konsequenter abgearbeitet. Bei leichtem und böigem Wind gelangen insgesamt sieben Wettfahrten – fünf davon innerhalb von rund sechs Stunden.
Für den Bayerischen Yacht-Club gab es dabei mehrere starke Ergebnisse.
Valentina und Franziska Bachmann beendeten die Regatta auf einem hervorragenden vierten Gesamtrang und gewannen die Damenwertung. Auch ein UFD im fünften Rennen brachte sie nicht aus dem Konzept: Mit zwei Laufsiegen behaupteten sie ihre starke Position.
Elly Behnisch und Josephine Wach segelten auf Gesamtrang sechs und erreichten sowohl in der Damen- als auch in der U17-Wertung den dritten Platz.
Für Florens Hauser und Johanna Klug war es die erste gemeinsame Regatta. Mit Gesamtrang neun und Platz drei in der Mixed-Wertung gelang ihnen direkt ein überzeugender Einstand.
Pauline Braun und Flora Weber mussten zunächst ein technisches Problem am Mast lösen. Nach der Reparatur zeigten sie unter anderem mit zwei zehnten Plätzen, welches Potenzial im Team steckt.
Valentina und Franziska Bachmann fassten die Tage in Schwerin passend zusammen:
„Trotz wenig Wind und anspruchsvollen Bedingungen hatten wir als Team viel Spaß in Schwerin.“
Direkt weiter zur Jugendmeisterschaft nach Strande
Viel Zeit zum Durchatmen blieb anschließend nicht. Bereits einen Tag später begann in Strande die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der 420er.
Über vier Regattatage wurden insgesamt elf Wettfahrten gesegelt. Zum Auftakt herrschte noch guter und konstanter Wind. Am zweiten Tag machten wenig Wind und eine anspruchsvolle Kappelwelle den Teams das Leben schwer. Auch an den folgenden Tagen blieb der Wind überwiegend leicht und kam ablandig.
Die Wettfahrtleitung sorgte trotz der schwierigen Bedingungen für einen gut organisierten Ablauf. Auch sportlich ging es fair zu – die Jury auf dem Wasser musste nur selten eingreifen.
Drei Laufsiege und Bronze für Behnisch/Wach
Besonders erfolgreich verlief die Meisterschaft für Elly Behnisch und Josephine Wach. Mit einer konstant starken Serie und drei Laufsiegen kämpften sie bis zum Schluss um die Spitzenplätze.
Am Ende sicherten sie sich den dritten Gesamtrang der IDJM. Gleichzeitig wurden sie U17-Vizemeisterinnen und bestes weibliches Team – ein starker Abschluss einer erfolgreichen Regattawoche.
Den Gesamtsieg holten Jasper Porthun und Maler Hochbaum vom Schweriner Seglerverein vor Antonia Mospak und Sander Kruse vom Yachtclub Berlin-Grünau.
„Es war ein spannender Wettkampf bis zum Schluss und ein persönliches Highlight“, resümierte Elly Behnisch.
Weitere BYC-Teams im Goldfleet
Auch die weiteren Teams des Bayerischen Yacht-Club konnten in Strande überzeugen.
Florens Hauser und Johanna Klug zeigten erneut starke Leistungen. Ein Materialschaden zwang sie zwar im zweiten Rennen zur Aufgabe, davon ließen sie sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Im Goldfleet gelangen ihnen gleich zwei dritte Plätze. In der Gesamtwertung beendeten sie die IDJM auf einem starken 15. Rang.
Auch Pauline Braun und Flora Weber qualifizierten sich mit konstanten Leistungen für das Goldfleet. Ein besonderes Ausrufezeichen setzten sie im fünften Rennen mit Platz zwei. Am Ende stand für das Team der 26. Gesamtrang sowie Platz acht in der Damenwertung.
Starke Nachwuchsarbeit unter Head Coach Ilja Wolf
Einen wichtigen Anteil an den starken Leistungen hat auch Ilja Wolf, Head Coach der 420er-LK-Gruppe. Mit viel Herzblut, großem persönlichen Einsatz und enormer Erfahrung begleitete er die Teams auch bei diesen beiden Regatten intensiv und schaffte es einmal mehr, seine Teams zu Bestleistungen zu führen. Dass Ilja diese erfolgreiche Nachwuchsarbeit bereits seit Jahrzehnten auf höchstem Niveau leistet und immer wieder neue Generationen junger Segler entwickelt und an die Spitze führt, ist außergewöhnlich und ein besonderer Ausdruck seiner Qualität als Trainer.
Alle Ergebnisse der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft.
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