Zurück auf der Regattabahn: Beim Mövenpreis im Herrschinger Segelclub starteten die Opti-Segler des BYC am 19. und 20. September in die zweite Saisonhälfte. Nach einem windlosen Samstag wartete am Sonntag ein intensiver Regattatag mit vier Wettfahrten – und einigen starken Ergebnissen der BYC-Nachwuchssegler.
Für viele Kinder war es gleich in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Wochenende: Es war die erste Regatta nach der Sommerpause und für einige sogar die erste Regatta überhaupt in Opti A beziehungsweise Opti B.
Geduld am Samstag, vier Wettfahrten am Sonntag
Zum Auftakt war zunächst Geduld gefragt. Am Samstag herrschte praktisch kein Wind, sodass die Segler kaum aufs Wasser kamen und keine regulären Wettfahrten möglich waren.
Am Sonntag sah die Situation deutlich besser aus. Bereits um 9:00 Uhr ging es aufs Wasser. Das erste Rennen wurde bei Südwind mit etwa fünf bis neun Knoten gesegelt. Flaches Wasser und ein vergleichsweise stabiler Wind sorgten für faire Bedingungen.
Für die Wettfahrten zwei bis vier drehte der Wind auf West und wurde mit vier bis zwölf Knoten deutlich anspruchsvoller. Böen, Dreher und Strömung forderten volle Aufmerksamkeit und machten das Erkennen der richtigen Windphasen entscheidend. Nach insgesamt vier Wettfahrten ging es gegen 16:00 Uhr zurück an Land.
Ein großes Dankeschön gilt der Wettfahrtleitung um Familie Marcour, die trotz der schwierigen Bedingungen für einen starken Regattatag sorgte.
Wach und Feister in den Top Ten
In Opti A gingen insgesamt 62 Segler an den Start. Besonders erfolgreich waren Maxi Wach mit Platz fünf und Malte Feister auf Rang sechs.
Ebenfalls für den BYC am Start waren Camillo Weber, Philippa Jacobi, Finn Weinert, Nicolas Mattausch, Leopold Hubert, Anny Behnisch und Juliane Hengstenberg.
Den Gesamtsieg in Opti A holte Frédéric Centmayer (DTYC) vor Lukas Nißl (MYC) und Ferdinand Aigner (YCSS).
Starker Einstand in Opti B
Auch in Opti B war der BYC mit einer großen Mannschaft vertreten. Unter den 53 Teilnehmern sorgte insbesondere Ferdinand Hubert für einen gelungenen Einstand: Mit gerade einmal acht Jahren beendete er seine erste Opti-B-Regatta auf einem starken 16. Platz.
Zur Mannschaft gehörten außerdem Benedicta Jacobi, Henry Hey, Lilly Weinert, Antonius Schalk und Viktoria Kraft.
Auf dem Podium landeten Jonathan Krißmayr (SCKN) auf Platz eins, Mattia Becker (SRV) auf Platz zwei und Leopold Dorsch (DSC) auf Platz drei.
Premiere für den neuen Clubbus
Nicht nur auf dem Wasser gab es eine Premiere. Die Opti-Mannschaft reiste erstmals gemeinsam mit dem neuen Clubbus zur Regatta nach Herrsching. Ein großes Dankeschön geht an Familie Weinert für die Unterstützung.
Wie gut die gemeinsame Anreise bei der Mannschaft ankam, brachte Finn Weinert auf den Punkt:
„Mit dem Clubbus zu fahren ist sicherlich cool, aber als Team mit dem Clubbus zu fahren, macht extrem viel Spaß.“ – Finn Weinert
Ein gelungener Start in die zweite Saisonhälfte – mit viel Teamgeist, wertvoller Regattaerfahrung und starken Leistungen auf dem Wasser.
Zu den vollständigen Ergebnissen
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