Vom 5. bis 9. September 2026 ging es für die Optimist-Gruppen des Bayerischen Yacht-Club zum traditionellen Sommertraining an den Gardasee. Mit dabei waren Segler aus Opti A, B und C, die im Circolo Vela Torbole fünf intensive Trainingstage absolvierten. Für einen Teil der Gruppe begann das Programm sogar bereits am Vortag mit einer zusätzlichen Trainingseinheit.

Besonders für den Nachwuchs war die Reise ein echtes Highlight: Zehn Segler aus den Gruppen Opti A und B sowie 14 Anfänger aus Opti C waren zum ersten Mal mit dem Optimisten am Gardasee unterwegs.

Zwei Einheiten pro Tag bei besten Gardasee-Bedingungen

Der Gardasee bot über weite Teile der Woche ideale Trainingsbedingungen. Morgens ging es bereits gegen 9:00 Uhr mit dem Peler und rund 12 bis 18 Knoten Wind aufs Wasser. Nach der Mittagspause folgte zuverlässig die Ora mit etwa 8 bis 15 Knoten und der für den Gardasee typischen kurzen Welle. So konnten an fast allen Tagen zwei vollständige Einheiten gesegelt werden.

Nachmittags ging es meist bis etwa 16:00 Uhr aufs Wasser. Eine kurze gemeinsame Nachbesprechung bildete anschließend den Abschluss jedes Trainingstages und gab den Seglern die Möglichkeit, die Erfahrungen und Erkenntnisse direkt aufzuarbeiten.

Erst am letzten Tag verabschiedeten sich die zuvor nahezu perfekten Bedingungen. Regen und veränderte Windverhältnisse konnten die Motivation der Gruppe allerdings nicht bremsen: Auch hier hieß es morgens um 9:00 Uhr wieder segelfertig machen und ab aufs Wasser.

Internationale Unterstützung im Trainerteam

Betreut wurde die große BYC-Gruppe von Stefano Viale, Mathi Lenkmann und Renzo Sanguineti. Mit Renzo war dabei ein international erfahrener Trainer aus Peru im Einsatz, der aktuell selbst eine Olympiakampagne im ILCA verfolgt. Er übernahm insbesondere die Betreuung der Opti-A- und Opti-B-Gruppe und konnte den jungen Seglern zahlreiche neue Impulse für ihre weitere Entwicklung mitgeben.

Für die Anfänger aus Opti C stand dagegen vor allem im Mittelpunkt, sich Schritt für Schritt an die deutlich stärkeren Wind- und Wellenbedingungen des Gardasees zu gewöhnen. Mit jedem Tag wuchs die Sicherheit – und vor allem die Begeisterung für die Geschwindigkeit des Optimisten bei mehr Wind.

Gemeinsam auf und neben dem Wasser

Neben den vielen Stunden auf dem Wasser spielte auch das gemeinsame Erlebnis eine wichtige Rolle. Bereits am ersten Abend kam die gesamte Gruppe zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Ein großer Dank gilt dabei den Eltern, die nicht nur die Organisation unterstützten, sondern während der gesamten Woche tatkräftig mithalfen und damit einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Trainingscamp leisteten.

Wie viel Spaß insbesondere die Opti-C-Gruppe an den neuen Bedingungen hatte, zeigte ihr gemeinsames Fazit:

„Man ist ja richtig schnell, viel schneller als auf dem Starnberger See. Das Hängen macht auch richtig Spaß! Wir können kaum erwarten, wieder hier zu sein – aber bitte nächstes Mal nicht nur Pasta zum Mittagessen.“

Nach fünf intensiven Tagen kehrte die Opti-Gruppe mit vielen neuen Erfahrungen, deutlich mehr Sicherheit bei Wind und Welle und jeder Menge Motivation an den Starnberger See zurück.

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