Am 27. und 28. Juni machte die Opti-Trophy Station in Utting am Ammersee. Insgesamt gingen 52 Opti-A- und 39 Opti-B-Segler an den Start. Das Wochenende stellte Teilnehmer und Wettfahrtleitung gleichermaßen vor besondere Herausforderungen – sowohl sportlich als auch organisatorisch.

Der Samstag verlief bei hochsommerlichen Temperaturen ohne Wettfahrten. Aufgrund der Flaute wurde der erste Regattatag kurzerhand zum Badetag. Für den Sonntag reagierte die Wettfahrtleitung vorausschauend und verlegte den Start auf den frühen Morgen. Bereits um 7:00 Uhr bestand Auslaufbereitschaft, was für viele Kinder einen Wecker um 5:00 Uhr bedeutete. Insgesamt konnten drei Wettfahrten gesegelt werden, bevor das letzte Rennen aufgrund von aufziehendem Gewitter und starkem Wind vorzeitig beendet wurde.

Sportlich überzeugten die Nachwuchssegler des Bayerischen Yacht-Clubs mit mehreren starken Ergebnissen. Besonders erfolgreich verlief die Regatta für Henry Paul Hey, der sich in der Opti-B-Wertung mit den Einzelplatzierungen 8, 2 und 2 den zweiten Gesamtrang und damit sein erstes Regatta-Podium sicherte.

Auch die weiteren BYC-Segler präsentierten sich in beiden Gruppen mit guten Leistungen.

Opti A:

    1. Platz: Maxi Wach
    1. Platz: Nicolas Mattausch
    1. Platz: Camillo Weber
    1. Platz: Felix Lintner
    1. Platz: Nikolas Kosub

Opti B:

    1. Platz: Henry Paul Hey
    1. Platz: Leopold Hubert
    1. Platz: Lara Victoria Orellano
    1. Platz: Jonathan Liepsch
    1. Platz: Ferdinand Knoll
    1. Platz: Frederik Jüttner
    1. Platz: Lisi Korn
    1. Platz: Victoria Kraft (erste Regatta)

Für Gesprächsstoff sorgte die Auswertung der Wettfahrten. Aufgrund von Fehlern bei der Ergebniserfassung musste die Siegerehrung um mehrere Stunden verschoben werden. Während der Ehrung stellte sich heraus, dass Henry Hey irrtümlich als DNF gewertet worden war. Nach einem Protest und der Anhörung von Zeugen wurde das Ergebnis korrigiert und sein zweiter Platz bestätigt. Das endgültige Gesamtergebnis wurde anschließend nochmals überprüft, da weitere Rückfragen zur zweiten Wettfahrt eingingen.

Trotz der unübersichtlichen Situation bewies Henry Hey großen Sportsgeist. Er überließ den bereits überreichten Pokal dem zunächst zweitplatzierten Segler und stellte damit Fairness über das Ergebnis.

„Es war auf und am Wasser ein schwieriges Wochenende. Es ist schade für alle Kinder, dass das Ergebnis noch korrigiert werden musste, aber das passiert im Sport. Im Sinne der Fairness finde ich es völlig in Ordnung, dass der Pokal bei dem verbleibt, der ihn auch während der Siegerehrung erhalten hat. Denn ein gutes Rennen hatten wir alle zusammen.“ – Henry Hey

Neben den sportlichen Ergebnissen bleibt besonders erfreulich, dass mit Victoria Kraft eine weitere Nachwuchsseglerin des Bayerischen Yacht-Clubs ihre erste Regatta absolvierte und wertvolle Wettfahrterfahrung sammeln konnte.

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