Vom 23. bis 25. Juli 2026 traf sich die internationale H-Boot-Flotte zum 43. Alpenpokal bei der Fraglia Vela Malcesine am Gardasee. In einem gut besetzten Feld mit 16 Booten behauptete sich auch das Team des Bayerischen Yacht-Club und segelte nach acht Wettfahrten auf einen guten 6. Gesamtrang.

An der Spitze setzte sich der italienische Weltklasse-Segler Flavio Favini (AVAV) souverän durch. Rang zwei ging an Peter Zauner vom Yacht-Club Seeshaupt, gefolgt von Christian Spiessberger aus Österreich.

Das Teilnehmerfeld war geprägt von einem außergewöhnlich hohen seglerischen Niveau. Jede Wettfahrt und jede Kreuz verlangte den Crews höchste Konzentration ab. Enge Abstände auf dem Wasser und zahlreiche Positionskämpfe sorgten dafür, dass sich keine Mannschaft Fehler erlauben konnte.

Der Gardasee präsentierte sich dabei von seiner besten Seite. An allen drei Wettkampftagen setzte pünktlich gegen 13:00 Uhr der typische Südwind ein und sorgte mit 3 bis 6 Beaufort für ideale Regattabedingungen. Strahlender Sonnenschein, Temperaturen um die 30 Grad, tiefblaues Wasser und die beeindruckende Bergkulisse machten den Alpenpokal einmal mehr zu einem besonderen Saisonhöhepunkt.

Neben den sportlichen Leistungen überzeugte die Veranstaltung auch durch ihre professionelle Organisation. Die Fraglia Vela Malcesine sorgte für einen herzlichen Empfang, eine erstklassige Wettfahrtleitung und ein gelungenes Rahmenprogramm. Auf dem Wasser verliefen die Wettfahrten trotz der engen Situationen ausgesprochen fair – kleinere Bootsberührungen blieben ohne Folgen, Proteste gab es während der gesamten Regatta keine.

Das BYC-Team konnte seine zwischenzeitliche Platzierung auf Rang drei zwar nicht bis zum Ende behaupten, zeigte jedoch über die gesamte Regatta hinweg eine konstant starke Leistung und freute sich über den äußerst knappen 6. Platz in diesem hochkarätigen Feld.

„In einem kleinen, feinen und starken Teilnehmerfeld von 16 Booten, die alle auf Gardasee-Niveau segeln wollen, aktiv dabei sein zu dürfen, ist schon ein mehr als besonderes Saison-Highlight. Dass wir uns dabei nach acht Wettfahrten in drei Tagen auch noch bestens behaupten und vorne platzieren konnten, macht richtig Laune.“ – Florian Lindner

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