Während viele Nachwuchssegler von internationalen Meisterschaften träumen, hat sich Konstantin Kurzeja ein außergewöhnliches Ziel gesetzt: Der erst 14-jährige Segler des Bayerischen Yacht-Clubs möchte 2029 an der legendären Mini Transat, der Einhand-Atlantikregatta der Mini-6.50-Klasse, teilnehmen.
Dass dieses Ziel keineswegs nur ein Traum ist, zeigt sein bisheriger Weg. Nach seinen ersten Segeljahren im Optimisten beim Bayerischen Yacht-Club wechselte Konstantin gemeinsam mit seinem Vorschoter Julius Loesti in den 29er. Parallel dazu hat Konstantin den nächsten Schritt bereits eingeleitet: Mit seiner eigenen Mini 6.50 GER 1125 sammelt er seit diesem Jahr konsequent Offshore-Erfahrung. Erste mehrwöchige Trainings sowie zahlreiche Seemeilen bilden die Grundlage für eine langfristig angelegte Kampagne mit dem klaren Ziel, sich für die Mini Transat 2029 zu qualifizieren.
Auslöser für diesen außergewöhnlichen Weg war die Vendée Globe. Als Konstantin im Alter von neun Jahren die Weltumsegelung von Boris Herrmann verfolgte, entstand der Wunsch, selbst einmal Offshore-Regattasegler zu werden. Heute arbeitet er gemeinsam mit seinem Team konsequent an diesem Traum.
Dabei profitiert er von einem starken Netzwerk innerhalb der deutschen Offshore-Szene. Unterstützt wird seine Kampagne unter anderem durch das Team Next Generation sowie erfahrene Offshore-Segler wie Melwin Fink, Lennart Burke und Tom Wehde. Gleichzeitig bleibt der Bayerische Yacht-Club seine sportliche Heimat.
Neben dem sportlichen Anspruch verbindet Konstantin seine Kampagne auch mit sozialem Engagement. Als Hoffnungsträger der gleichnamigen Stiftung setzt er sich für benachteiligte Kinder ein. Im Rahmen einer Charity-Auktion konnten durch seine Kampagne bereits 26.000 Euro für die Stiftung gesammelt werden.
Der langfristige Traum reicht dabei sogar noch weiter: Nach der Mini Transat möchte Konstantin den Weg in die Class40 und irgendwann zur Vendée Globe, der härtesten Einhandregatta der Welt, gehen.
Der Bayerische Yacht-Club freut sich sehr, Konstantin auf diesem außergewöhnlichen Weg begleiten zu dürfen und wünscht ihm für die kommenden Trainings, Regatten und Meilen auf See weiterhin viel Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
*Quelle: Interview mit Konstantin Kurzeja in der YACHT, Ausgabe vom 21.06.2026, Autor: Fabian Boerger.
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