Bei moderaten Winden zwischen 10 und 12 kn ging gestern die Jubiläums-Regatta in San Remo mit weiteren 2 Rennen (insgesamt 5) zu Ende.

Goldfleet: Jens Christensen (DEN) und sein Team behaupteten sich an der Spitze und gewannen mit 7 Punkten vor Pieter Heerema (NED) und 13 Punkten vor Christof Wieland/Peter Koenig/Jörg Mößnang (GER-BYC/BYC/DTYC). Direkt dahinter Yevgen Brazlavets (ITA/UKR), Peter Gilmour (JPN/AUS) Anatoly Loginov (RUS) und dem zweiten aus GER unter den Top-10, Dirk Pramann (VSaW). Eine kolossale Leistung von Christof Wieland und seinem Team ! Silverfleet: Es gewann Per-Arne Nielsen (NOR). Arnt Bruhns (NRV) wurde als 7. bester aus GER und Thomas Scherer als 16. bester vom BYC.

Am Start waren 145 Yachten. GER bildete mit über 30 Booten die größte Flotte, allein vom BYC waren Max Glas, Thomas Scherer, Peter Feussner, Rudi Houdek, Tobi Aschenbrenner und Christof Wieland mit dabei. Neben einem rauschenden Jubiläumsdinner und Stegpartys gab es besondere Regatten wie das „Champions-Race“ (alle Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie Gold-Cup), Races für klassische Boote, Damen, Familien, Junioren, Masters und Crews. Auch die Wettfahrtleitung um PRO Nino Shmueli (u.a. Chief-PRO bei der Kieler Woche) war exzellent. Ein würdiges Jubiläum!

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Text: CAF web&sail

Fotos: Elena Razina

Der Münchner Merkur berichtet:

Wieland Dritter beim Jubiläumspreis

Ganz großes Kino boten Christof Wieland, Peter König und Jörg Mößnang beim Jubiläumspreis der Drachen in San Remo. Unter 145 Booten wurde die Segelcrew aus dem Bayerischen beziehungsweise dem Deutschen Touring Yacht-Club Dritter. Das Team vom Starnberger See hatte aus der Qualifikation 27 Punkte mit in die Gold Fleet gebracht. Obwohl der Ballast groß war, startete die Mannschaft eine famose Aufholjagd. Mit einem zweiten, einem neunten und einem elften Platz stellten die Bayern die mit Abstand beste Bilanz von allen 80 Yachten auf, die in der oberen Teilnehmerhälfte um den Gesamtsieg kämpften. Dass es nicht ganz zum Erfolg reichte, lag daran, dass der spätere Sieger Jens Christensen aus Dänemark und auch der Zweite Pieter Heerema aus den Niederlanden mit nur zwei beziehungsweise drei Punkten in die Gold Fleet gegangen waren. Die Crew von Rudi Houdek (BYC) landete an 19. Stelle (30/39/10/7). hch